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Was meinen die Medien über uns?

Die Jubiläums-Aufführungen (125 Jahre ZFB) fanden nebst Höngg auch in Wollishofen statt mit der Kriminal-Komödie Lara's Plan


Zeitungen: Züri-Nord und Zürich2 vom  März/April 2018
Gemeinsame Abende mit dem Männerchor Engstringen im Februar 2018
mit der Komödie "...und dann kam Dolly"

Limmattal-Zeitung vom 5. Februar 2018
Das 42. Wümmetfest wurde von der Zeitung "Höngger" mit vielen Bildern dokumentiert. Darunter natürlich auch die Zürcher Freizeit-Bühne mit ihrem Wagen >Weingott Bacchus grüsst Höngg<

Höngger-Zeitung vom 28.09.2017
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Lieberherr möchte sich Müllers Gattin leihen

Vergangenen Sonntag war die ZFB mit dem Stück "Leih mir diini Frau!" im Alterszentrum Lindenhof in Rümlang zu Gast. Was sie präsentierten war eine Stunde fröhlichen Verwechslungsspiels, das sämtliche BewohnerInnen und Gäste zum Lachen brachte.
Wer schon eine Stunde vor Beginn einen Sitzplatz ergattert hat, der kann sich glücklich schätzen. Die Amateur-Schauspieler überzeugten von der ersten Minute an mit klaren, kräftigen Stimmen, mit Bühnenpräsenz und einer Komödie, die trotz Verwechslungs-Thematik nicht zu "schwer" ist für einen warmen Sonntagnachmittag.
"Diese Theatermenschen sind jederzeit wieder bei uns willkommen!" schwärmen einige Bewohner nach einer gelungenen fröhlichen Aufführung.

(Flavia Bonanomi)
(Auszug aus der Rümlanger-Zeitung 11. November 2015)

Beethoven kämpft gegen Heavy-Rock-Bands  oder
Von Mumienmusik und Familien-Wahnsinn

Die SchauspielerInnen der Zürcher Freizeit-Bühne zeigten bei der gut besuchten Première des Stücks "Heavy Beethoven" ein ausgezeichnetes Können. Das Publikum amüsierte sich köstlich über das Durcheinander auf der Bühne  und "Beethoven" war auch nach der Theateraufführung ein Thema. Alfrèd Hullai überzeugte in seiner Rolle als Beethoven.
(Pia Meier)
(Ausschnitt aus den Zeitungen "Zürich-Nord" und "Züri2" vom 19. März 2015)

Der grosse Saal des ref. Kirchgemeindehaus in Höngg war sehr gut gefüllt und gespannt warteten die zahlreichen Besucher jeden Alters darauf, dass der Premièrenvorhang sich lüftete. Doch zuerst palaverten der Lümmel Johann-Sebastian Dürrnagel (Jörg Fuchs) und seine Mutter Dorothea (Vreni Jenni) darüber, warum es sich lohne, wieder einmal zu duschen und dass sie mit ihm ins Theater gehen will.
Schaufelbaggerlärm-Musik; - Der Vorhang schwang auf und es vermischten sich klassische und Rockmusik zu einem unsäglichen Brei - die beiden Verursacher Ludwig (Alfrèd Hullai) und sein Sohn, der Gymischüler Johann-Sebastian (Jörg Fuchs), kamen beide mit ihren Instrumenten (Geige und E-Gitarre) aus ihren Zimmer, um sich gegenseitig anzumeckern. Die Mutter Dorothea (Vreni Jenni) hat während dem ganzen Stück weder Mann noch Sohn im Griff. Der Rock-Opa (Heinz Jenni) mit seinen träfen Sprüchen war zwar des Sohnes Verbündeter, kann aber die manchmal hysterische Runde nicht wirklich beruhigen.
(Malini Gloor)

(Ausschnitt aus der "Höngger-Zeitung" vom 19. März 2015)

Rattengift im Tee und Zoff in der Alters-WG

An der Première im beinahe ausverkauften ref. Kirchgemeindehaus in Wollishofen, ist der Geräuschepegel hoch, die Stimmung fröhlich: Bei Risotto, Kuchen und Getränken sitzt man an langen Tischreihen und wartet auf den Startschuss zu "Liedeschaft & Arsen". Die Glocken des Londoner Elizabeth Tower - früher bekannt als Big Ben - erklingen, kurz darauf läutet eine Swing-Melodie den Beginn ein. Regisseur Heinz Jenni fragt das Publikum: "Beobachtet Sie au so gern Lüüt? Ich bin en liedeschaftliche Beobachter und schaffe bim Bestattigsamt! Was mir in ere Wohngmeinschaft vo alte, alleinstehende Damen vom typisch-englische verarmte Adel passiert isch, erläbed Sie jetzt...."
Sechs Seniorinnen sitzen brav aufgereiht auf ihren Stühlen, die eine isst Schokoladensnacks, die andere strickt, eine weitere löst Kreuzworträtsel, jemand döst, und auf dem Schaukelstuhl wird gestickt. Genau beobachtete Details fallen auf: So etwa das Nastuch, welches aus dem Ärmel guckt, oder die mit Klettverschluss geschlossenen Finken, welche für steife Finger bestens geeignet sind.
Der Vorhang schliesst sich, geht wieder auf und die braven Damen von vorher drängen sich vor dem Fenster und streiten sich um einen Feldstecher, um die schönen Muskeln des Nachbarn zu beobachten.
Eine unterhaltsame Kriminal-Komödie mit viel schwarzem Humor, nach dem man sich nicht mehr sicher ist, ob man das angebotene Tässchen Tee wirklich trinken soll...
(Malini Gloor)

(gekürzte Fassung aus der "Höngger-Zeitung" vom 28. März 2013)

Bei der Familie Witzig geht es gar nicht witzig zu und her

Die Zürcher Freizeit-Bühne spielte im ref. KgH Höngg ihr neues Stück "E verruckti Familie". Es wurde so viel gelacht, dass einem danach die Kiefermuskeln schmerzten.
Der Theaterstück-Titel scheint beim Publikum gut anzukommen. Denn mal ehrlich: Welche Familie ist nicht zumindest ein bisschen verrückt? Da tut es gut zu sehen, dass es in anderen Familien noch viel verrückter zu und her geht - auch wenn es nur im Theater ist.
Mitten durchs Publikum zieht ein älterer Herr seine ebenfalls ältere Dame mit sich. "Chumm Oma, mir müend pressiere! Es fangt bald aa!", sagt er zu ihr. Aber sie hat Hunger und Opa klärt sie auf, dass sie hier feines Tessinerrisotto essen könne in der Pause. Nachdem Opa statt des Delegationenzettels den Postizettel der Oma vorliest und sich darüber ärgert, zeigen die Lacher im Publikum, dass das Ensemble der ZFB auf dem richtigen Weg ist!
Nachdem die beiden auf der Bühne verschwunden sind beginnt das eigentliche Theater. Stefan Witzig, das Familienoberhaupt streicht unmotiviert eine Wohnungstüre. Promt tönt es aus den hinteren Reihen: "De malet aber nöd schön!".
Nach und nach lernt das Publikum alle Familienmitglieder kennen. Mutter Leni, die nur den Kirchenbazar im Sinn hat, die Töchter Ursi und Karin, welche sich über die Eltern ärgern und den rebellischen Sohnemann Alex. Carmen Roost, die Freundin der Mutter Leni, welche vom Grossvater nur "die Roschtige" genannt wird. Dann gibt es den Pfarrer, der in Leni einen regelrechten Engel sieht und schliesslich die ungeliebte Nachbarin Esther Wohlrabe; von der Familie je nach Stimmung als Überkrähe bezeichnet. Opa Witzig hat es mit seiner vergesslichen Frau nicht leicht und schaut deshalb jedem Rockzipfel nach.
Der Reiz an den Theaterstücken der ZFB sind: Witzige, freche Stücke, bei denen gelacht und auch mal dazwischengerufen werden darf!
(Malini Gloor)

(gekürzte Fassung aus der "Höngger-Zeitung" vom 05. April 2012)

Der Mörder ist nicht immer der Gärtner

Prosecca à discrétion, eine grosse Portion Italianità, Gäste, die schwer hören und Kommissare, die zu laut reden -- es war eine illustre Schar am Freitagabend, 1. April 2011 im ref. KgH Höngg, als "Mord im Bluemehof" aufgeführt wurde.
Das neuste Stück der Zürcher Freizeit-Bühne, ein Kriminal-Lustspiel unter der bewährten Regie von Heinz Jenni, lockte auch am zweiten Spielabend mehr als 140 Zuschauer ins Theater. Das leckere Tessiner-Risotto mit Luganighe vom Mitglied Luigi Rotta sorgte bereits vor Spielbeginn für Genuss. Der Auftakt zu einem spannenden Theaterspektakel war gelungen!
Dann hiess es "Vorhang auf" und erster Auftritt des patenten Zimmermädchens Giulia Selva
(köstlicher Akzent:Vreni Jenni). Ihr italienisches Temparament sollte noch mancher zu spüren bekommen. Nelly Büchler (meisterte ihren 1. Bühnenauftitt bravourös: Mélanie Bezzola), die Pensions-Inhaberin, kennt indes die Macken ihrer Angestellten seit zehn Jahren und lässt sich - vorerst - nicht aus der Ruhe bringen. Als sich allerdings Herr Hubacher (kompetent und nüchtern auch nach ausgiebigem Prosecco-Genuss: Alfrèd Hullai) und Sonja Graber (Blondine glaubwürdig verkörpert: Annabelle Walter) zum Rendevous im Hotel treffen, wird auch die etwas spröde anmutende Frau Büchler hektisch. Als dann auch noch ein grausiger Fund gemacht wird, ist es endgültig geschehen um die Contenance. Polizeikommissar Mummentaler (überzeugte lautstark: Bruno Niklaus) und sein Assistent Bruno Schnebeli (ein Komiktalent: Jörg Fuchs) tappen vorerst im Dunkeln und werden nicht nur von der zeitweise schwerhörigen Emma Berger (sehr erfrischend: Liliane Salzmann) missverstanden.Ob eventuell Erna Hubacher (in der Pause noch am Getränkebuffet im Foyer, jetzt auf der Bühne : Anja Huerga) Licht ins Dunkel bringt und welche Rolle genau nun der Fritz (kurz und überzeugend: Johannes Schmid), ebenfalls ein Hubacher, spielt - das sei hier nicht verraten.
Lob für Leistungen und Bühne
Das Bühnenbild, ebenfalls von der ZFB in Eigenregie hergestellt, überzeugt mit viel Liebe zum Detail und Licht- und Tontechnik funktionierten einwandfrei. Mit viel Spielfreude und Herzblut hat die Zürcher Freizeit-Bühne dieses amüsante Kriminal-Lustspiel umgesetzt. Ob mit langlähriger Erfahrung oder kompletter Novize - das Ensemble spielt die einzelnen Charaktere überzeugend und in jedem Fall mit einer persönlichen Note. Ein wichtiger Erfolg für den Verein, der noch im Juni 2010 mit nur noch 8 Aktiven beinahe vor dem Aus stand. Kein Jahr später war die Mitgliederzahl auf 18 angestiegen und das Interesse wächst weiter.
(Sibylle Ambs)

(gekürzte Fassung aus der "Höngger Zeitung" vom 07. April 2011)

Hundert Besucher am Theaterabend >Mit Verluscht muesch rächne<

Mit ihrer neuen Komödie trat die Zürcher Freizeit-Bühne mit drei Aufführungen im ref. KgH in Höngg auf. Die zahlreichen Besucher waren begeistert und kamen auf ihre Kosten.
Trotz frühlingshaften Temperaturen wollten an der Première über 100 Besucher mit dabei sein, welche mit einem Gratis-Apèro begrüsst wurden. Bereits im Foyer war das Thema der Komödie nicht zu übersehen, eine Spitalkantine sowie eine Spitalbar sorgten für das leibliche Wohl der Gäste. Natürlich durften beim Eingang in den Saal auch eine Dosis Tabletten nicht fehlen, welche dem Publikum vom medizinischen Personal überreicht wurde.
Wie hektisch und turbulent der Alltag im Spital sein kann, bewiesen die neun Akteure auf der Bühne. Was die insgesamt 15 Aktiv-Mitglieder seit dem vergangenen Juni jeden Mittwoch im Vereinslokal auf der Werdinsel probten, vermochten sie am dreistündigen Auftritt begeisternd umzusetzen.
Ein zerstreuter Professor Dr. Leo Engel (Markus Ulrich) hatte mit dem Personal wie mit den Patienten einen schweren Stand, Oberarzt Dr. Marc Keller (Bruno Niklaus) entpuppte sich als Macho und zeigte sich fasziniert von der sizilianischen Schönheit Gina (Clara Süssli), die Putzfrau Ruth (Jeannette Vollandt) zeigte sich äusserst neugierig und den beiden Krankenschwestern Lisa (Sabina Meier) und Klara (Vreni Jenni) lag das Wohl der Patienten in unterschiedlicher Art und Weise am Herzen. Viel gegen den langweiligen Spitalalltag trugen die Patienten bei.
Die Beamtin Erika Holzer (Rita Pinnisi) und der Hypochonder (Hanspeter Waldburger) stellten bei ihren Visiten das Programm der Ärzte regelrecht auf den Kopf. Der Psychopath Padi (Heinz Jenni) bereitete wohl allen mit seinen verwirrten Besuchen Kopfzerbrechen, doch entpuppte er sich als Publikums-Liebling.
Die Rivalität zwischen den Göttern in Weiss und dem weiblichen Personal war nicht zu übersehen.Das so genannte starke Geschlecht bekam die holde Weiblichkeit so richtig zu spüren.
Schnörkellos und mit der passenden Mimik verstanden es die Darsteller, unter der Regie von Heinz Jenni, in drei Stunden eine amüsante und gelungene Theatervorstellung voller Komik und Spannung zu präsentieren.
"Heute kamen wir in den Genuss einer tollen Abendunterhaltung", so der kurze und treffende Kommentar eines Besuchers, welcher eigens für diesen Auftritt aus dem Aargau anreiste.
(Beat Hager)

(gekürzte Fassung aus dem "Höngger" vom 15. Mai 2008

Den Nerv des Publikums getroffen

Nach der Pause durften sich die zahlreichen Gäste auf den Schwank von Fritz Klein freuen mit dem Titel "Voll denäbe", gespielt von der Zürcher Freizeit-Bühne. Diese trafen den Nerv des Publikums. Eine für Männer nicht ganz so rühmliche Geschichte über Lügen, Verstrickungen, Männerfreundschaften und Vorurteile.
Die sechs Schauspieler der Zürcher Freizeit-Bühne-Höngg zogen das Publikum in ihren Bann und sorgten für manche Lachsalve.
(Claudia Dübendorfer)

(Ausschnitt aus dem Bericht über den Heimatabend der Trachtengruppe Furtthal aus der "Zürcher Landzeitung" vom 10. März 2008)

ein Drei-Akter zum Lachen

Vom 3. bis 6. Mai 2007 trat die Zürcher Freizeit-Bühne mit dem Schwank "die goldige Cherzeständer" im ref. Kirchgemeindehaus Höngg auf. Das Publikum zeigte sich begeistert!
Es gab unzählige Momente voller Komik und Spannung. Die Zuschauer, welche in grossen Scharen erschienen war, genoss den lustigen Abend sichtlich, denn es verging kaum eine Minute, ohne dass herzhafz gelacht wurde.
Während den Pausen versorgte "Rosa's Bistro"
(Anm.d.ZFB:Passive des Vereins) die Zuschauer, mit allem, was das Herz begehrt, einem Nachtessen oder selbstgemachtem Kuchen.
Gute schauspielerische Leistung; - Die ZFB kann mit ihrer Leistung zufrieden sein. Neun der insgesamt 17 Aktivmitglieder standen auf der Bühne unter der Regie von Heinz Jenni und spielten das Stück ohne grössere Patzer durch. Auch die Mimik der Schauspieler war perfekt eingeübt. Die Mehrheit der Spieler überzeugte und konnte den Charakter der fiktiven Person glaubhaft wiedergeben. Kein Wunder, denn die Hobby-Schauspieler bereiten sich bereits seit Juni jeweils auf ein Stück vor. Jeden Mittwoch treffen sie sich in ihrem Vereinslokal auf der Werdinsel, um an einem Stück zu feilen.
(Leyla Kahrom)

(gekürzte Fassung aus dem "Höngger" vom 10. Mai 2007)

Kriminelle Schauspieler - Gespannte Zuschauer

Die Zürcher Freizeit-Bühne inszenierte am letzten Wochenende die Kriminal-Komödie "Bittermandle und Pistole" und bescherte den Zuschauern einen unterhaltsamen und lustigen Abend.
Die Familie Graber bewirtet ihre Gäste in der Villa Grauenstein auf eine spezielle Art. Auf eine Leiche mehr oder weniger kommt es ihr nicht mehr an. Die Tochter Dori mixt giftige Getränke für die Gäste. Wer in der Villa Grauenstein war, wurde nie mehr gesehen. Der Hausherr starb auf mysteriöse Weise. Der Familienanwalt eröffnet das Testament.
In einer Zeitspanne von 24 Stunden gibt es bis an die sieben Todesfälle. Jeder beschuldigt jeden, die Intrigen häufen sich. Gewitter, Schüsse und Schreie versetzen die Beteiligten immer wieder in Angst und Schrecken. Wer ist der Täter? Ist der Hausherr am Ende doch nicht gestorben? Sein Grab wird nämlich leer vorgefunden. Jeder hatte seinen Plan, wie er für sich alleine das Geld erben kann. Schliesslich bleibt die männerfressende Monika alleine mit dem Sekretär (Pseudonym: Frieda Freudenberger) zurück. Dieser verzichtet auf das Erbe und rettet sich vor ihr, indem er schnell weit weg flieht.
Die Pausen zwischen den Akten erlaubten den Zuschauern auch einige Reflektions- und Diskussionsminuten. Erwähnenswert ist vor allem Dori's Drink, welcher wegen seiner giftgrünen Farbe sofort an der Bar auffiel. Drei glückliche Wettbewerbsteilnehmer konnten nach der Aufführung eine Flasche davon nach Hause nehmen. Ihnen wurde von Dori Graber persönlich versichert, dass sie überleben werden!
(Francesca Mangano)

(gekürzte Fassung aus dem "Höngger" vom 6. April 2006)

Von der Schwierigkeit der Ehe

Am Samstag, 14. Januar präsentierte die Zürcher Freizeit-Bühne im Riedhof ihr neues Programm "Gstörti Flitterwuche". Das mehrheit-lich ältere Publikum fand seinen Spass daran. Das Lustspiel vom Regisseur Bruno Niklaus ist ganz Theater fürs Volk. Keine angehob-enen Metaphern, keine komplizierte Handlung, sondern schlichte Dialoge und feiner Humor prägen die Vorführung. Das frisch ver-heiratete Doktorpaar Heiri und Susi Buume geniessen ihre Zwei-samkeit und turteln verliebt herum. Das süsse Eheleben erfährt einen herben Einbruch, als Diener Johann ein ominöses Möbelstück ins Haus schleppt. Herr und Frau Buume sind sich überhaupt nicht einig, wo das Möbel hingestellt werden sollte. Immer wieder wird es hin und her gerückt, bis die Unstimmigkeiten in einen festen Streit ausarten. Das besagte Möbelstück ist dann auch der Running Gag schlechthin in diesem Theater. Jedesmal ertönte schallendes Gelächter im Publikum, wenn Diener Johann oder Hausmädchen Mina die unterschiedlichen Anweisungen ihrer Herrschaft ausführen mussten. Besonders witzig ist, wie der Ehestreit dann auch auf die Dienerschaft überschwappt.
Schauspieler überzeugten! Das Stück spielt gekonnt und auf komische Art mit den Klischées von Mann und Frau und den Schwierigkeiten der Ehe. Heinz Jenni interpretiert seine Rolle von Dr. Heiri Buume sehr treffend. Auch Margrit Näf weiss die sensible Frau Buume äussert glaubwürdig zu mimen. Überhaupt besticht das Theater durch eine hohe Authentizität! Dass in der ZFB aus-schliesslich Amateurschauspieler engagiert sind, ist vielleicht auch ein Grund dafür!
(Timo Sykora)

(gekürzte Fassung aud dem Höngger vom 19. Januar 2006)

Training für die Lachmuskeln

Freitagabend im Kirchgemeindehaus Höngg. Das Publikum füllt langsam den Saal. Gekommen sind alle - von den Grosseltern bis hin zu den Enkeln. Es wird heute die zweite Aufführung des Theaterstücks "Empireröck & Männertröim" gegeben. Was wird die Regisseurin Uschi Ulrich wohl präsentieren?
Die Geschichte hat einen wirklich mitgerissen. Die Schauspieler haben so überzeugend gespielt, dass man das Gefühl bekam, dass sie gewisse Situationen schon aus dem realen Leben kennen....
Die Beziehung zwischen Schauspieler und Publikum war mehr als gelungen - so gab es doch ab und zu einige laute Zurufe. An diesem Abend im KgH blieb kein Auge trocken. Verdienter Applaus - Die Bühnenpräsenz war so gross, wie man es sich in einem kleinen Theater nicht in diesem Ausmass vorgestellt hätte. Vor Beginn wurde erwähnt, dass die Einnahmen der kommenden Sonntagaufführung in das Kinderhilfswerk Sternschnuppe fliessen werden, was den positiven Eindruck der gesamten Organisation noch zusätzlich stärkte.
Ein gelungener Abend!
(Janinie Brunke)

(gekürzte Fassung aus dem "Höngger" vom 28. April 2005)

Höngger Wein wärmt von innen

Das Wetter hatte sich der griechische Weingott Bacchus gewiss lieblicher vorgestellt, als er die Einladung ans Höngger Wümmetfäscht vom Wochenende angenommen hatte. Just als am Sonntag-nachmittag der Festumzug begann, pfiff ein schneidiger Wind und trieb Sprühregen vor sich her. Die Höngger Musik-, Turn- und Trachtenvereine hüllten sich in die durchsichtigen Plastikpelerinen. Nicht so die Frauen und Männer der Zürcher Freizeit-Bühne, die seit 111 Jahren in Höngg das Mundarttheater pflegt. Ihre Bacchantinnen und Bacchanten trotzten in griechischen Gewändern dem nordi-schen Herbstgriesgram. Fröhlich becherten sie Höngger Clevner und lachten über das Publikum am Strassenrand, das bei ihrem Anblick fröstelte. Ob weiss oder rot, er schmeckt vorzüglich und wärmt Kopf und Herz. Dennoch behielten alle Festbesucher - ausser den Helden haften Komödianten - ihre dicken Jacken an.
(DS)

(Zürcher Tagesanzeiger vom 18. Oktober 2004) (Fotos)

Lachanfälle im ref. Kirchgemeindehaus Höngg

Die Zürcher Freizeit-Bühne garantiert mit ihrem Lustspiel "Familie-Zuewachs" den Zuschauern einen lustigen und kurzweiligen Abend.
Jeden Mittwochabend treffen sich die DarstellerInnen in ihrem Probelokal auf der Werdinsel. Theaterbegeisterte mit unterschied-licher Begabung kümmern sich nicht nur um die Inszenierung, sondern auch um die Bühnenbilder, Masken und Kostüme.
Nach einem Gratis-Apéro strömten am letzten Samstag über 100 neugierige Leute in den Saal des KgH-Höngg. Die Lachmuskeln wurden arg strapaziert, pausenlos wurde gelacht. Wortspiele, wie die Erklärung von Schwiegertochter mit "schwieriger Tochter" gibt es unzählige. Bevor sich das Publikum von einem Lachanfall überhaupt erholen kann, kriegt es schon wieder den nächsten. Zuerst lässt sich Willy's Mutter nicht einmal vom Opa duzen, doch dann die entscheidende Wende. Das "Rent-a-family"- wird zum "Make-a-family"-Projekt.
Was hier geboten wird, ist witzig und spannend, das hört und spürt man. Den langen Applaus nehmen die SchauspielerInnen gerne entgegen. Die ZFB erfüllt ihr Versprechen vollumfänglich: Muskelkater der Lachmuskeln!

(Francseca Mangano)
(gekürzte Fassung vom "Höngger" 29.April 2004)

Theaterspielen ist ein ganz besonderes Erlebnis

Die in Höngg beheimatete Zürcher Freizeit-Bühne führt seit nunmehr 111 Jahren anspruchsvolles Mundart-Volkstheater auf. Auch das Lustspiel "Familie-Zuewachs" bietet gehobene Unterhaltung.
Die DarstellerInnen zeigen eine ausgezeichnete schauspielerische Leistung.Das Publikum lacht ununterbrochen über die gelungenen Sprüche. 
Gutes Theater machen will die ZFB und sich von den vielen "Nicht-Theatervereinen", welche nebenbei noch "theäterlen" unterscheiden. Deshalb bezeichnen sie sich auch nicht als Laien, sondern als Amateure. "Weil ich die anspruchsvolle Rolle des Opa übernahm, konnte ich dieses Jahr nicht auch noch die Regie übernehmen", so Heinz Jenni, Präsident der ZFB, der sonst auch als Regisseur waltete.
Ein kurzes Interview mit dem "Neuling" Philipp Heuberger: - Haben sie sich in der Rolle des tollpatschigen Jürg Klein wohlgefühlt? - Ja, es ist eine gute Rolle für den Anfang! - Was ist das Schönste am Theaterspielen? - Man hat dank des Applauses sofort ein Erfolgs-erlebnis. Ich würde allen das Theaterspielen empfehlen, denn es ist ein besonderes Erlebnis.

(Pia Meier)
(gekürzte Fassung vom "Käferberg / Affoltemer" 29.April 2004)

eine echte "Närve-Saagi" zu Besuch im Sydefädeli

Die Zürcher Freizeit-Bühne Höngg gastierte am Sonntagnachmittag, 30.11.03 mit ihrer aktuellen Produktion im Altersheim Sydefädeli:
Einfach einmal einen Nachmittag lang entspannen und hemmungslos lachen konnte man.
Viel Liebe zum Detail verriet die Umsetzung dieser Produktion. Dies galt nicht nur für die Darstellung der Charaktere, vom jähzornigen Ehemann bis zum senilen "Pappeli", sondern auch für die Kostüme, Requisiten und Kulissen, die eine typische Schweizer Bürgerstube der Gegenwart darstellten.
(Jean-Claude Goldschmid)

(gekürzte Berichts-Fassung vom "Chäferberg" 11.Dezember 2003

So gut kann kein Fernsehabend sein!

Am nächsten Wochenende haben Schauspielfreunde und Theatermuffel noch zweimal Gelegenheit die Zürcher Freizeit-Bühne mit der Kriminalkomödie "Wohi mit em Fred?" zu sehen. Geschätzte Leser, gehen Sie hin, was Ihnen geboten wird, ist Unterhaltung im besten Sinn, ist witzig und spannend, herzhaft und kraftvoll, lebendig und anregend, begeisternd!
Was den Verein auszeichnet, sind Idealismus und Hingabe ebenso wie Geselligkeit und handwerkliches Tun. Unterschiedliche Begabungen können in das rege Vereinsleben einfliessen und dieses bereichern, doch werden keine Stärken vorausgesetzt - kein Meister sei bekanntlich je vom Himmel gefallen.
Hauptsache ist: Du bist in Schwung, heisst es in einem
Werbegedicht. Dieser Schwung ist in der Tat stark und überträgt sich bei den Aufführungen auf das Publikum. Wer müde kommt, geht begeistert weg. Man hört Urteile wie "einmalig, man hat wirklich etwas bekommen", "man ist jetzt anders als vor der Aufführung" oder "man hat jedes Wort verstanden, die haben so deutlich gesprochen".
(Richard Baumann)
(gekürzte Berichts-Fassung vom "Höngger" 10.April 2003)